Feuerzauber pink-blau!

„Rheinhessen glüht“ ging in die zweite Runde. Wasser vom Himmel aber Feuer in der Tonne, war das Motto der vielen unerschrockenen Outdoor-Weinfreunde

Feuerzauber pink-blau!

Das StadtLandWein-Team war am letzten Samstag wieder „on Tour“. Von einer Veranstaltung, ganz im Süden Rheinhessens, ging es quer durch die Region und das erste „Tonnenfeuer“, dass uns ins Auge fiel, loderte weit sichtbar in Dorn-Dürkheim. Leider konnte der Redakteur nicht anhalten, da ein Termin in der Mitte Rheinhessens anstand. Bis dorthin waren es noch 12 km und schon wenige Kilometer weiter flackerte es erneut - hinter einem unserer schönen Hügel oder soll ich lieber Berg schreiben?

Ganz in der Nähe von Gau Odernheim war der Feuerschein auszumachen, aber hier konnte noch nicht einmal festgestellt werden wo genau es war. Dem eigentlichen Ziel näherkommend, war dann ein weiteres Leuchten, auf einem Hügel zwischen Wörrstadt und Sulzheim, zu erkennen. Nun aber konnte nichts mehr in die Irre führen, denn das „Vendersheimer Turmglühen“ war schon deutlich zu sehen.

Auto geparkt und zu Fuß den Hügel hinauf (ja, auch als Presse muss man nicht bis ins Zelt fahren). Schön mit einer Lichterkette erleucht (siehe Foto), gelangte man direkt zum Turm. Das pink-blaue Leuchten war schon eine Augenweide und so kraxelte eurer StadtLandWein-Berichterstatter zuerst auf den Turm. Oben hätte man eigentlich eine tolle Sicht gehabt, aber der Wind trieb den Regen fast waagrecht unter das Dach. Also ging es schnell wieder runter, um dort dem Treiben unter großen Schirmen und in den Zelten zuzuschauen. Ungefähr 200 Gäste hatten offensichtlich ihren Spaß bei Speisen sowie weinhaltigen Heiß- und Kaltgetränken. Oliver Janson erwartete für den Abend, wenn die eigentliche Party mit DJ (er machte sich gerade erst warm) so richtig losging, noch circa 250 weitere Gäste. Im Vorjahr fanden circa 600 Besucher bei wesentlich besseren Wetterbedingungen den Weg. Weitere Fotos siehe HIER!

Lange konnte sich StadtLandWein nicht aufhalten, denn es stand noch ein weiterer „Glühstopp“ auf dem Programm. Diesmal ein Heimspiel, was euren Redakteur in die Lage versetzte, einige „Tempelritter“ nieder zu ringen (Tempelritter = Roséglühwein). Ahnt Ihr wohin es ging? Richtig, zum „Elsheimer Tempelchen“, dass ebenfalls mit pink-blauem Farbspiel illuminiert war und nur aufgrund seiner mangelnder Größe nicht so weit in die Umgebung ausstrahlte.

Am Tempelchen angekommen, einem schon viele Jahre dort stehenden Weinbergshäuschen mit schönen Säulen an der Südseite - stolz wie ein kleiner griechischer Tempel -, war es wieder mal oder immer noch nass! Leider war der Weg nicht beleuchtet und auch etwas weniger gut präpariert als in Vendersheim (Rindenmulch), aber trotzdem mit geeignetem Schuhwerk gut zu schaffen. Wie zuvor schon angedeutet leuchtete das Tempelchen zwar schön, doch nicht so richtig auffällig, was wohl den einen oder anderen Elsheimer, Essenheimer oder Schwabenheimer vom Fußweg abhielt. So kamen im Verlauf der Veranstaltung nur circa 200 Besucher zusammen und das obwohl gegen 21:30 Uhr der Mond zwischen den Wolken herausschaute. Schade zwar, aber die Gäste waren gut drauf und genossen „Speis und Trank“. Auch hier gibt es noch einige FOTOS!

So ging die Runde von StadtLandWein zu Ende. Am kommenden Wochenende wird es wohl wieder glühen, wir jedoch haben nicht nur „Glühtermine“, dass sei schon verraten - mehr aber nicht!

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