!Aprilscherz! - Eilmeldung aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau !!!

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!Aprilscherz! - Eilmeldung aus dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau !!!

„Des einen Freud, des andren Leid“ heißt ein altes Sprichwort. Wenn es nicht so dramatisch wäre, könnte man als Wein-Freund fast glücklich sein - doch von vorn: Ende letzter Woche erhielt das rheinland-pfälzische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW), fort folgend nur noch Weinbauministerium genannt, die neuesten Erhebungen zu den Umsatzzahlen der direkt-vermarktenden Weinbaubetriebe. Während die Flaschenweinverkäufe erfreuliche Umsatzzuwächse erzielen konnten, brachen die Zahlen bei den Straußwirtschaften erheblich ein. Dieses Direktvermarktungsinstrument feierte seine Glanzzeiten in den meisten Regionen in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seither bröckelte das Interesse an den für vier Monaten (auch auf mehrere Etappen aufteilbar) geöffneten Direkterzeuger-Schänken stetig, ohne jedoch zu dramatischen Einbußen zu führen. Doch das ist seit letzter Woche „Geschichte“!

Das am späten Freitag eingegangene Gutachten wurde erst heute im Laufe des Tages richtig zur Kenntnis genommen. Eine sofort einberufene Sondersitzung der Weinbauabteilung des Ministeriums, geleitet von Minister Wissing persönlich, sollte aufgrund der dramatischen Entwicklung der ersten drei Monate des Jahres 2019 Lösungswege aufzeigen. Als Sofortmaßnahme wurde im Weinanbaugebiet Rheinhessen ein Pilotversuch - mit Wirkung ab heute - beschlossen, der in den nächsten Monaten zeigen soll, ob man diesem Strukturproblem Herr werden kann. In der folgenden Pressekonferenz - zu der sich der Minister entschuldigen ließ - teilte uns Ministerialdirigent Horst S. Alterwicz (Leiter der Weinbauabteilung) mit, dass die Zahlen, vor allem in Rheinhessen um über 70% eingebrochen seien. Das heute beschlossene Pilotprojekt sieht eine Verlängerung der Öffnungszeiten um 50% der Straußwirtschaften vor, wenn das Weingut sich mit einem Partnerbetrieb in mindestens 11 km Entfernung zum Betrieb zweier Straußwirtschaften, zusammenschließt. Beide dürfen dann jeweils 6 Monate öffnen, jedoch die Schänken nicht zeitgleich betreiben. Der Vorteil ist letztendlich - über zwei Standorte verteilt - ein Ganzjahresbetrieb. Außerdem dürfen die Partner in ihren „Straußen“ jeweils auch die Weine des anderen Weinguts mit ausschenken. Sollte sich das Pilotprojekt als erfolgreich erweisen, ist beabsichtigt die Betriebsform auf alle Weinbaugebiete in Rheinland-Pfalz auszudehnen.

Wir von StadtLandWein würden uns natürlich sowohl für die Wein-Freunde, als Konsumenten in den Straußwirtschaften, als auch die Weinbaubetriebe freuen, die damit wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen könnten. Wir bleiben auf jeden Fall dran und berichten fortlaufend von den nächsten Ereignissen.

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