„Grand Prix de la Eurovision de la Chanson 1989“ in Stadecken

Ja, richtig gelesen: 1989 ist das aktuelle Jahr dieser köstlichen Persiflage auf den Grand Prix - neudeutsch Eurovision Song Contest ...

„Grand Prix de la Eurovision de la Chanson 1989“ in Stadecken

… doch 1989, liebe Wein-Freunde, hieß das noch lange nicht so!

Intro

Im Jahr 1989 - ähh - 2019 nimmt die „Ostzone“ ein letztes Mal teil, nicht wissend, dass ihre Zeit längst abgelaufen ist. 16 „gesetzte“ Nationen + „Gastland Togo“ waren am Start, um sich mit unglaublich coolen Darbietungen die europäische „Grand Prix Trophäe“ zu sichern. Nach einem nostalgischen Intro von Billy Crash (alias Martin Kijaszek) ging es mit dem belgischen Contestbeitrag los. In munterer Reihenfolge trieben die hochprofessionellen Hobbymusiker die Gäste auf Bänke oder gar Tische. Durch das Programm führte, um keinen Ulk verlegen, Moderator „Nestor von Nöten“ unterstützt durch seine Assistentin, „die wunderbare(!), die zauberhafte(!) Chantalle!!!“ ;-)

Konzept

Um auf das oben abgebildete Foto einzugehen, und gleichzeitig das Konzept des Grand Prix ein wenig zu erläutern, ist es wichtig zu wissen, dass dem Saalpublikum im „Wambolder Hof“ eine wichtige Rolle zukommt. Jede Tischreihe ist einem Teilnehmerland zugeordnet und erfahrene Grand Prix-Besucher kommen natürlich im passenden Outfit. Sie haben (alkoholische) Getränke ihres Heimatlandes und oft auch weitere Landesspezialitäten dabei. Nestor von Nöten weiß dies natürlich zu schätzen, hat er doch immer den „Vorkoster Mario“ an seiner Seite, der ihn von der schweren Last befreit, an jedem Tisch die angebotenen Köstlichkeiten konsumieren zu müssen.

Was passiert, wenn unerfahrene Besucher diesen Brauch nicht kennen und gleichzeitig das Gastland Schottland repräsentieren, ist im folgenden Clip gut zu erkennen - hier zieht der Hauptprotagonist „beleidigt“ ab.

Jury

In der Pause der Show ist dann erneut das Publikum am Zuge. Auf den Tischen befinden sich Bewertungszettel. Die Vergabe der Punkte ist an das bekannte Procedere der TV-Show angelehnt und wird dann von der jeweiligen Landesjury auf der Bühne übermittelt. Den Akteuren aus dem Publikum sind dabei kaum kreative Grenzen gesetzt. Das der „TED“ im Jahre 1989 eine neue „Software“ bekam ist offensichtlich, denn er hat noch einige „Bugs“. Wir vermuten, dass es möglicherweise eine Software aus der DDR ist, was dann zum Untergang des Arbeiter- und Bauernstaates geführt haben könnte.

„After-Show-Show“

Nach der Freitagsausgabe des Grand Prix, der von Dänemark gewonnen wurde (Guns´n ´Roses: Paradise City, gesungen von „Jutta die Rockröhre“), brannte die Truppe rund um die Metzger-Familie Hardt noch ein ganzes Feuerwerk ab. Wir finden: ein gelungener Abend, der heute und morgen seine Fortsetzung findet! Im nächsten Jahr wird die Show aufgrund der großen Nachfrage an zwei Wochenenden (jeweils Freitag + Samstag) stattfinden. Die Veranstalter „Die Weinheiligen“ strahlten gestern Abend über alle Backen.

Die Fotoqualität bitten wir zu entschuldigen. Die Kamera unseres Redaktionshandys war einfach überfordert.

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